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Wareneinsatz-Rechner für die Gastronomie.
Kostenlos und ohne Anmeldung: Wareneinsatzquote, Deckungsbeitrag I, Kalkulationsfaktor und der passende Kartenpreis pro Portion. Für Deutschland und Österreich.
14 Tage kostenlos testen mit Zahlungsmethode. Ohne Kündigung anschließend je nach Auswahl 10 € netto pro Monat oder 99 € netto pro Jahr, jeweils zuzüglich USt.
Ratgeber
Wareneinsatz verstehen, nicht nur ausrechnen.
Formel für Gericht und Betrieb, Rechenbeispiele für Deutschland und Österreich, Richtwerte je Betriebsart und was du tust, wenn dein Wareneinsatz zu hoch ist.
Gut zu wissen
Die Rechnung hinter dem Rechner.
Den Wareneinsatz berechnest du pro Portion aus den Einkaufskosten aller Zutaten, inklusive Schwund. Für einen Zeitraum gilt: Anfangsbestand + Einkauf − Endbestand. Die Wareneinsatzquote ist der Wareneinsatz geteilt durch den Netto-Verkaufspreis mal 100.
Wie viel Prozent deines Preises in die Ware gehen. Nettopreis = Kartenpreis ÷ (1 + Steuersatz).
Die klassische Faustzahl für den Schnellcheck. Richtwerte ›
Was pro Teller für Personal, Miete und Gewinn übrig bleibt. DB I–IV ›
Die Monatsformel. Die Bestände liefert dir die Inventur.
Wichtig: Wareneinsatz ist nicht dasselbe wie Wareneinkauf – was noch im Kühlhaus liegt, ist nicht eingesetzt. Grundlagen ›
Beispiel durchgerechnet
Vom Kartenpreis zur Quote.
Kartenpreis 18,00 € brutto, Deutschland mit 7 % Umsatzsteuer auf Speisen (Stand: Oktober 2026).
In Österreich gelten 10 % auf Speisen: 18,00 € ÷ 1,10 = 16,36 € netto → Quote 29,6 %. Ziel 28 %? Dann bräuchte das Schnitzel in Deutschland 4,85 ÷ 0,28 × 1,07 = 18,53 € brutto – probier es oben mit deinen Zahlen.
Die Kontrolle
Der Teller ist das Soll. Der Monat ist die Wahrheit.
Pro Portion weißt du, was ein Gericht kosten sollte. Ob es in der Küche auch so läuft, zeigt erst die Monatsrechnung über die Inventur. Sind deine Rezepte auf 28 % kalkuliert, der Monat zeigt aber 30,3 %, verschwindet irgendwo Ware: zu große Portionen, Verderb, nicht bonierte Gerichte.
Wareneinsatz senken: 10 Maßnahmen ›Fünf Fehler, die deine Quote schönen.
Oder ruinieren.
Brutto statt netto
Wer mit dem Kartenpreis rechnet, rechnet die Steuer als Ertrag mit – die Quote wirkt besser, als sie ist.
Schwund vergessen
Ein geputztes Lachsfilet wiegt weniger – bezahlt hast du aber das Einkaufsgewicht.
Kleinkram weglassen
Öl, Gewürze, Garnitur, Sauce: einzeln Centbeträge, zusammen schnell 0,30–0,50 € pro Teller.
Alte Einkaufspreise
Wer einmal im Jahr kalkuliert, rechnet mit Preisen von gestern. Der Rechnungsscan hält sie aktuell.
Einkauf ≠ Einsatz
Ohne Anfangs- und Endbestand ist die Monatsquote nur eine Schätzung – die Inventur macht sie echt.
GastroCalculator denkt an alles fünf.
Schwund, Netto-Logik, Grundrezepte und aktuelle Preise per Scan – automatisch.
Funktionen ansehen ›Häufige Fragen
Wie berechne ich den Wareneinsatz pro Gericht?
Du addierst die Einkaufskosten aller Zutaten in der Menge, die tatsächlich auf dem Teller landet, inklusive Schwund. Das Ergebnis ist der Wareneinsatz in Euro pro Portion. Geteilt durch den Netto-Verkaufspreis ergibt das die Wareneinsatzquote.
Wie berechne ich den Wareneinsatz für einen Monat?
Anfangsbestand plus Einkauf minus Endbestand. Die Bestände bekommst du aus der Inventur. So siehst du, wie viel Ware wirklich verbraucht wurde – nicht nur, wie viel eingekauft wurde.
Rechne ich mit Brutto- oder Nettopreis?
Immer mit dem Nettopreis, also ohne Umsatzsteuer. Der Rechner zieht die Steuer automatisch ab: in Deutschland 7 % auf Speisen und 19 % auf Getränke, in Österreich 10 % bzw. 20 %. Wer brutto rechnet, rechnet sich die Quote schön.
Was ist ein guter Wareneinsatz in der Gastronomie?
Eine verbindliche Zielquote gibt es nicht. Die WKO nennt im Fitness-Check Gastronomie 2026 für den gesamten Wareneinsatz je nach Betriebsart 20 bis 40 % der Erlöse, für Restaurant und Wirtshaus 28 bis 38 %. Entscheidend ist der Deckungsbeitrag: Ein aufwendiges Gericht mit 22 % kann weniger übrig lassen als ein schnelles mit 32 %.
Ist der Wareneinsatz-Rechner kostenlos?
Ja, der Rechner auf dieser Seite ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wenn du Rezepte dauerhaft speichern und Preise automatisch aktuell halten willst, kannst du GastroCalculator 14 Tage kostenlos testen.
Wo finde ich Formeln und Richtwerte ausführlich erklärt?
Im Ratgeber Wareneinsatz berechnen. Dort stehen die Formeln für Gericht und Betrieb, Rechenbeispiele für Deutschland und Österreich, die WKO-Richtwerte je Betriebsart und was du tust, wenn dein Wareneinsatz zu hoch ist.
Die ganze Karte. Nicht nur ein Gericht.
Rezepte speichern, Preise per Rechnungsscan aktuell halten, Deckungsbeitrag I bis IV sehen.