Was gehört in eine Rezeptkalkulation?
Zutatenname, Einkaufsmenge, Einkaufspreis, Rezeptmenge, Einheit, Schwund und bei Bedarf Prep-Arbeit.
Rezepte kalkulieren
Eine Rezeptkalkulation ordnet jedem Produkt die benötigten Zutaten, Mengen und Kosten zu. Daraus entsteht der Wareneinsatz je Portion oder Stück.
Herausgeber: GastroCalculator · Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026
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Formel & Vorgehen
Rezeptkosten je Portion = Zutatenkosten des gesamten Rezepts inklusive Schwund ÷ verkaufbare Portionen
Alle Zutaten und Prep-Komponenten vollständig erfassen.
Einkaufseinheiten in Gramm, Milliliter oder Stück normalisieren.
Schwund und Ausbeute dokumentieren.
Gesamtrezeptkosten durch die verkaufbaren Portionen teilen.
Den Rechenweg nachvollziehen
Dieses fiktive Beispiel zeigt die Zutatenkosten für vier Portionen Kartoffelpüree. Die Preise sind Rechenannahmen, keine aktuellen Marktpreise. Mengen im Rezept beziehen sich auf den verwendbaren Anteil.
| Zutat | Menge im Rezept | Rechenweg | Zutatenkosten |
|---|---|---|---|
| Kartoffeln, geschält | 800 g | 0,8 kg ÷ 0,8 × € 2,00/kg | € 2,00 |
| Milch | 400 ml | 0,4 l × € 1,50/l | € 0,60 |
| Butter | 100 g | 0,1 kg × € 8,00/kg | € 0,80 |
| Gewürze | 4 g | 0,004 kg × € 10,00/kg | € 0,04 |
| Zutatenkosten für das gesamte Rezept | € 3,44 | ||
| Zutatenkosten je Portion | € 3,44 ÷ 4 | € 0,86 | |
Für 800 g geschälte Kartoffeln bei 80 % Ausbeute benötigst du 1.000 g Einkaufsmenge: 800 ÷ 0,80. Bei 2,00 €/kg kostet diese Zutat 2,00 €. Ein Aufschlag von 20 % auf 1,60 € ergäbe nur 1,92 € und wäre zu niedrig.
Arbeitszeit, Energie, Verpackung, weitere Betriebskosten und Umsatzsteuer sind hier nicht eingerechnet. Werden aus dem gleichen Rezept nur drei verkaufbare Portionen, steigen die Zutatenkosten auf rund 1,15 € je Portion.
GastroCalculator nutzt Zutaten und Prep-Zutaten in einem gemeinsamen Rechenweg. Dadurch bleiben Produktkosten nachvollziehbar, auch wenn Einkaufseinheiten und Rezeptmengen unterschiedlich sind.
Grundlagen nachvollziehen
Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026. Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Rechenbeispiele stammen von GastroCalculator und sind keine Nachweise realer Kundenergebnisse. Steuerliche Sonderfälle bitte mit der eigenen Steuerberatung prüfen.
Prüfe Einkaufs- und Rezeptmenge in derselben Basiseinheit. Berücksichtige Ausbeute genau einmal und teile durch tatsächlich verkaufbare Portionen.
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Zutatenname, Einkaufsmenge, Einkaufspreis, Rezeptmenge, Einheit, Schwund und bei Bedarf Prep-Arbeit.
Prep-Zutaten sind vorbereitete Komponenten wie Saucen, Teige oder Dressings, die wiederum eigene Zutaten und Arbeitszeit enthalten.
Nur mit korrekten Einheiten kann die App Einkaufspreise sauber auf Rezeptmengen umrechnen.
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Der Wareneinsatz zeigt, welche Zutatenkosten in einem verkauften Produkt stecken. In der Gastronomie wird er pro Gericht oder Getränk berechnet und anschließend mit dem Netto-Verkaufspreis verglichen.
Ein Rechnungsscan liest Positionen aus Rechnungen oder Lieferscheinen aus. Wichtig bleibt die Prüfung von Menge, Einheit und Preis, bevor Daten in die Kalkulation übernommen werden.
Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach bestimmten Kostenstufen vom Verkaufspreis übrig bleibt. In der Gastronomie hilft er, Produkte nicht nur nach Umsatz, sondern nach Ergebnis zu bewerten.