Welche Formel berechnet den Wareneinsatz?
Wareneinsatz je Produkt = Summe aller verwendeten Zutatenkosten inklusive berücksichtigtem Schwund.
Gastro-Kalkulation
Der Wareneinsatz zeigt, welche Zutatenkosten in einem verkauften Produkt stecken. In der Gastronomie wird er pro Gericht oder Getränk berechnet und anschließend mit dem Netto-Verkaufspreis verglichen.
Herausgeber: GastroCalculator · Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026
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Formel & Vorgehen
Wareneinsatzquote (%) = Wareneinsatz netto ÷ Nettoverkaufspreis × 100
Einkaufspreise auf die verwendete Basiseinheit umrechnen.
Rezeptmengen einschließlich Schwund je Portion bewerten.
Zutaten- und Verpackungskosten summieren.
Den Wareneinsatz durch den Nettoverkaufspreis teilen.
Den Rechenweg nachvollziehen
| Position | Wert | Berechnung |
|---|---|---|
| Nettoverkaufspreis | 9,00 € | Bruttopreis abzüglich Umsatzsteuer |
| Zutaten und Verpackung | 2,06 € | Wareneinsatz je Bowl |
| Wareneinsatzquote | 22,9 % | 2,06 € ÷ 9,00 € × 100 |
| DB I | 6,94 € | 9,00 € − 2,06 € |
GastroCalculator verbindet Zutatenpreise, Rezeptmengen, Schwund und Verkaufspreise. So siehst du den Wareneinsatz je Produkt. Für eine Preisentscheidung ergänzt du Arbeitszeit und weitere relevante Betriebskosten.
Grundlagen nachvollziehen
Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026. Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Rechenbeispiele stammen von GastroCalculator und sind keine Nachweise realer Kundenergebnisse. Steuerliche Sonderfälle bitte mit der eigenen Steuerberatung prüfen.
Vergleiche Zeiträume und Mengen auf derselben Grundlage. Rezept-Wareneinsatz je Portion und tatsächlicher Warenverbrauch einer Periode beantworten verschiedene Fragen.
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Wareneinsatz je Produkt = Summe aller verwendeten Zutatenkosten inklusive berücksichtigtem Schwund.
Für betriebswirtschaftliche Kalkulationen wird der Wareneinsatz normalerweise netto ohne Umsatzsteuer betrachtet.
Weil Personal, Verpackung, Lieferung, variable Kosten, Fixkosten und Unternehmerlohn ebenfalls gedeckt werden müssen.
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Eine Rezeptkalkulation ordnet jedem Produkt die benötigten Zutaten, Mengen und Kosten zu. Daraus entsteht der Wareneinsatz je Portion oder Stück.
Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach bestimmten Kostenstufen vom Verkaufspreis übrig bleibt. In der Gastronomie hilft er, Produkte nicht nur nach Umsatz, sondern nach Ergebnis zu bewerten.
Ein Speisekartenpreis sollte nicht nur Zutatenkosten decken. Er muss Wareneinsatz, Personal, Umsatzsteuer, Verpackung, Lieferkosten, Fixkosten und Zielgewinn berücksichtigen.