Was ist DB I?
DB I ist der Netto-Verkaufspreis minus Wareneinsatz.
DB I bis DB IV
Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach bestimmten Kostenstufen vom Verkaufspreis übrig bleibt. In der Gastronomie hilft er, Produkte nicht nur nach Umsatz, sondern nach Ergebnis zu bewerten.
Herausgeber: GastroCalculator · Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026
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Formel & Vorgehen
DB I = Nettoverkaufspreis − Wareneinsatz; weitere DB-Stufen ziehen Personal, Service, Delivery und Fixkostenanteile ab.
Bruttopreis mit dem zutreffenden USt.-Satz auf netto umrechnen.
Wareneinsatz für DB I abziehen.
Produktbezogene Personal- und Servicekosten für DB II/III abziehen.
Einen nachvollziehbaren Fixkostenanteil für DB IV berücksichtigen.
Den Rechenweg nachvollziehen
| Position | Wert | Berechnung |
|---|---|---|
| Nettoverkaufspreis | 9,00 € | Ausgangswert |
| DB I | 6,94 € | nach 2,06 € Wareneinsatz |
| DB II | 4,94 € | nach 2,00 € Personal |
| DB III | 4,14 € | nach 0,80 € Service/Delivery |
| DB IV | 2,94 € | nach 1,20 € Fixkostenanteil |
GastroCalculator zeigt Beiträge nach den erfassten Kostenstufen. Ein geplanter Fixkostenanteil ist eine Kalkulationsannahme; der verbleibende Betrag ist nicht mit deinem tatsächlichen Betriebsgewinn gleichzusetzen.
Grundlagen nachvollziehen
Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026. Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Rechenbeispiele stammen von GastroCalculator und sind keine Nachweise realer Kundenergebnisse. Steuerliche Sonderfälle bitte mit der eigenen Steuerberatung prüfen.
Notiere, welche Kosten in jeder Stufe enthalten sind. Variable Kosten und geplante Fixkostenanteile nicht doppelt abziehen; den Rest nicht mit tatsächlichem Betriebsgewinn gleichsetzen.
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DB I ist der Netto-Verkaufspreis minus Wareneinsatz.
DB IV ist der Ergebnisbeitrag nach weiteren Kosten wie Personal, Service, Lieferung, variablen Kosten und Fixkostenanteilen.
Ein Aufschlag betrachtet oft nur den Wareneinsatz. Der Deckungsbeitrag zeigt, ob auch weitere Betriebskosten gedeckt werden.
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Ein Speisekartenpreis sollte nicht nur Zutatenkosten decken. Er muss Wareneinsatz, Personal, Umsatzsteuer, Verpackung, Lieferkosten, Fixkosten und Zielgewinn berücksichtigen.
Eine Gastro-Kalkulations-App hilft, Produkte nachvollziehbar zu kalkulieren, Preise zu prüfen und betriebliche Kosten nicht zu übersehen.
Der Wareneinsatz zeigt, welche Zutatenkosten in einem verkauften Produkt stecken. In der Gastronomie wird er pro Gericht oder Getränk berechnet und anschließend mit dem Netto-Verkaufspreis verglichen.