Soll ich Preise brutto oder netto kalkulieren?
Der Gast sieht brutto. Für die Kalkulation wird intern der Netto-Verkaufspreis verwendet, weil die Umsatzsteuer nicht dein Ertrag ist.
Preisentscheidung
Ein Speisekartenpreis sollte nicht nur Zutatenkosten decken. Er muss Wareneinsatz, Personal, Umsatzsteuer, Verpackung, Lieferkosten, Fixkosten und Zielgewinn berücksichtigen.
Herausgeber: GastroCalculator · Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026
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Formel & Vorgehen
Bruttopreis = erforderlicher Nettoverkaufspreis × (1 + USt.-Satz ÷ 100)
Zutaten und Verpackung als Wareneinsatz je Produkt erfassen.
Personal, Delivery und weitere variable Kosten ergänzen; bereits erfasste Kosten nicht erneut addieren.
Fixkosten und Unternehmerlohn mit einer dokumentierten Methode zuordnen.
Netto-Zielpreis aus Kosten und gewünschtem Zielbeitrag ermitteln und erst danach die Umsatzsteuer ergänzen.
Den Rechenweg nachvollziehen
| Position | Wert | Berechnung |
|---|---|---|
| Wareneinsatz | 3,20 € | Zutaten und Verpackung |
| Weitere Kosten | 4,10 € | Personal, Gebühren und Fixkostenanteil |
| Zielbeitrag | 2,70 € | unternehmerischer Spielraum |
| Zielpreis netto | 10,00 € | vor Umsatzsteuer |
GastroCalculator macht Preisempfehlungen transparent. Du siehst den aktuellen Preis, Zielbereiche und den Rechenweg hinter einer Empfehlung.
Grundlagen nachvollziehen
Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026. Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Rechenbeispiele stammen von GastroCalculator und sind keine Nachweise realer Kundenergebnisse. Steuerliche Sonderfälle bitte mit der eigenen Steuerberatung prüfen.
Lege Netto-/Bruttobasis und Zielgröße fest. Ein Kostenaufschlag und eine Marge vom Verkaufspreis sind nicht dieselbe Prozentrechnung.
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Der Gast sieht brutto. Für die Kalkulation wird intern der Netto-Verkaufspreis verwendet, weil die Umsatzsteuer nicht dein Ertrag ist.
Wareneinsatz, Personal, Prep-Arbeit, Verpackung, Lieferkosten, variable Kosten, Fixkosten und Unternehmerlohn.
Ja. Unterschiedliche Umsatzsteuersätze und Wareneinsatzlogiken sollten getrennt betrachtet werden.
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Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach bestimmten Kostenstufen vom Verkaufspreis übrig bleibt. In der Gastronomie hilft er, Produkte nicht nur nach Umsatz, sondern nach Ergebnis zu bewerten.
Eine Rezeptkalkulation ordnet jedem Produkt die benötigten Zutaten, Mengen und Kosten zu. Daraus entsteht der Wareneinsatz je Portion oder Stück.
Eine Gastro-Kalkulations-App hilft, Produkte nachvollziehbar zu kalkulieren, Preise zu prüfen und betriebliche Kosten nicht zu übersehen.