Ersetzt OCR die Kontrolle?
Nein. OCR beschleunigt die Erfassung, aber erkannte Mengen, Einheiten und Preise sollten vor dem Speichern geprüft werden.
OCR für Einkaufspreise
Ein Rechnungsscan bereitet Einkaufspositionen für die Zutatenkalkulation vor: Beleg erfassen, erkannte Mengen und Nettopreise prüfen und Verpackungen auf Basiseinheiten umrechnen. Bestehende Zutatenpreise aktualisierst du bei Bedarf selbst.

Herausgeber: GastroCalculator · Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026
14 Tage kostenlos, danach 10 € netto pro Monat zuzüglich USt. Monatlich kündbar.
Testphase mit Zahlungsmethode. Ohne Kündigung wird daraus ein kostenpflichtiges Abo.
Formel & Vorgehen
Preis je Basiseinheit = Positionspreis netto ÷ tatsächlich enthaltene kg, l oder Stück
Rechnung oder Lieferschein lesbar fotografieren.
Name, Menge, Einheit, Positionspreis und optional Stückpreis extrahieren.
Verpackungen wie Kiste oder Karton auf Basiseinheiten umrechnen.
Unklare Positionen vor dem Speichern manuell bestätigen.
Den Rechenweg nachvollziehen
| Position | Wert | Berechnung |
|---|---|---|
| Lieferposition | 12 × 12 Dosen | 12 Gebinde mit je 12 Dosen; Packungsinhalt bestätigt |
| Positionspreis | 126,72 € | Gesamtpreis netto |
| Basismenge | 144 Stück | Verpackung aufgelöst |
| Preis je Dose | 0,88 € | 126,72 € ÷ 144 |
Prüfe vor dem Import, ob eine Zutat bereits existiert und welche Einheit sie verwendet. Kläre unleserliche Mengen und Rabatte anhand des Originalbelegs. Lege neue Zutaten erst nach der Prüfung an und aktualisiere Preise bereits verwendeter Zutaten bewusst von Hand.
126,72 € netto für nachweislich 144 Dosen ergeben 0,88 € je Dose. Eine Position mit nur „12 × 12 Kiste“ ohne eindeutigen Packungsinhalt bleibt prüfbedürftig. Der Text allein belegt weder Dosenanzahl noch Dosenvolumen.
Der Scanner ist Teil der App und verwendet Scan-Guthaben. Zum Ausprobieren der Kalkulation ohne Beleg kannst du den kostenlosen Wareneinsatz-Rechner verwenden.
GastroCalculator hilft, Rechnungspositionen als Zutaten zu erfassen. Prüfe jede Menge, Einheit und jeden Nettopreis vor dem Import. Bereits verwendete Zutatenpreise werden durch einen Scan nicht automatisch ersetzt; aktualisiere sie bei Bedarf selbst.
Grundlagen nachvollziehen
Stand der Quellenprüfung: 31. August 2026. Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Rechenbeispiele stammen von GastroCalculator und sind keine Nachweise realer Kundenergebnisse. Steuerliche Sonderfälle bitte mit der eigenen Steuerberatung prüfen.
Prüfe Gesamtpreis, Stückzahl und Basiseinheit jeder erkannten Zeile. Unklare Verpackungsangaben zuerst klären; alte Zutatenpreise nicht ungeprüft ersetzen.
Alle Leistungen und Abo-BedingungenVor deinem Start
Nein. OCR beschleunigt die Erfassung, aber erkannte Mengen, Einheiten und Preise sollten vor dem Speichern geprüft werden.
Eine Kiste, Box oder Palette muss auf eine kalkulierbare Basiseinheit wie Liter, Kilogramm oder Stück umgerechnet werden.
Zutatenname, Einkaufseinheit, Preis pro Einheit und bei Bedarf Schwund oder Verpackungsinhalt.
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Bei der Rezeptkalkulation wird jeder Zutat ein Preis pro verwendeter Menge zugeordnet. Addierst du diese Kosten und berücksichtigst Schwund sowie die Zahl verkaufbarer Portionen, erhältst du den Wareneinsatz je Portion.
Wareneinsatz ist die Summe der eingesetzten Warenkosten. Für einen Zeitraum rechnest du Anfangsbestand plus Netto-Einkäufe minus Endbestand; für ein einzelnes Produkt addierst du die eingesetzten Zutatenkosten je verkaufter Portion.
Kalkulationssoftware zeigt die Kostenstufen eines Produkts getrennt: Zutaten zuerst, dann erfasste Arbeitszeit, Gebühren und geplante Fixkostenanteile. So erkennst du, welche Annahme eine Preisempfehlung beeinflusst.